Gaukarte Teutschlands um das Jahr 1000

12,00 €

Hand aufs Herz: Wer stöbert nicht gern in alten Karten? 🙂

Diese Gaukarte Teutschlands ist meines Wissens einmalig: Es stellt die wohl älteste bekannte natürlich gewachsene Ordnung unseres schönen Landes in Naturräumen dar, die Gaue genannt werden. Die Karte stammt vom Altmeister der Vorgeschichtsforschung Gustav Kossinna (1858 bis 1931) aus Gustav Droysens Historischem Handatlas von 1886. Ich danke dem guten Tino, der mir eine helfende Hand gereicht und uns für diese Gaukarte die Gauliste Teutschlands als Excel-Tabelle erstellt hat. Wieviel Fleiß er daran gelegt hat, erkennt jeder, der die Liste sieht. So ist auch diese Gauliste einmalig, das heißt nirgendswo anders im Netz zu finden.

Damit ist nun eine gezielte Suche anhand eines Gaunamens möglich, egal ob man einen Lateinischen, Mittelalterteutschen oder Hochteutschen Gaunamen als Suchbegriff hat. Durch die Angabe des Gitternetzes in der Liste sieht der geneigte Leser auf der Karte, wo ein Gau damals lag und wie er hieß.

Ein Beispiel: Du hast in der sächsischen Nibelungensage vom Tarlunga Land oder Tarlunge Land gelesen, daß Siegfried und seine Eltern dort gelebt haben. Mit Hilfe der Liste siehst du, daß der alte Mittelalter-Name Derlingowe hieß und im Gitternetz 10/52 liegt, das du auf der Karte an den Rändern ablesen kannst. Außerdem erfährst du, daß der heutige Hochteutsche Name Darlingau lautet, im heutigen Bundesland Niedersachsen und östlich von Braunschweig liegt.

Gaukarte und Gauliste können auch wunderbar für schulische Zwecke gebraucht werden.

Was der werthe Leser mit diesem Kauf erhält:
1.) Die Gaukarte als hochauflösende JPG-Datei mit 600 DPI und etwa 12.000 × 9.000 Pixeln – dadurch ist sie rund 50 MB groß. So kann man sie wunderbar auf DIN A2 vom Kopierladen drucken lassen.
2.) Die Gauliste als Excelliste, nach Namen geordnet, mit Lateinischen, Mittelalterteutschen oder Hochteutschen Gaunamen, Angabe des Gitternetzes und Bundeslandes sowie zahlreiche Anmerkungen zur Lage.
(Für die Zukunft geplant sind noch Querverweise auf die teutsche Heldensage, vor allem Dietrich von Bern und die Nibelungen)

Eine Bitte: Der werthe Erwerber dieser Gaukarte und Gauliste möge bitte nicht vergessen, das Gütesiegel: „Herausgegeben vom Roland Verlag © 2024“ mit anzugeben, wenn er diese Karte oder Liste in seinen eigenen Werken ganz oder theilweise veröffentlichen mag. Dieser Hinweis schützt nicht nur ihn selbst im rechtlichen Sinne, sondern auch die Karte für die kommenden 150 Jahre. Denn urheberrechtlich ist diese Ablichtung nun durch den Roland Verlag geschützt und wird so zum künftigen Gütesiegel. So kann man stets das Original von Bearbeitungen oder Verfälschungen unterscheiden.

Beschreibung

Hand aufs Herz: Wer stöbert nicht gern in alten Karten? 🙂

Diese Gaukarte Teutschlands ist meines Wissens einmalig: Es stellt die wohl älteste bekannte natürlich gewachsene Ordnung unseres schönen Landes in Naturräumen dar, die Gaue genannt werden. Die Karte stammt vom Altmeister der Vorgeschichtsforschung Gustav Kossinna (1858 bis 1931) aus Gustav Droysens Historischem Handatlas von 1886. Ich kenne keine andere Karte, die Teutschlands Gaue in diesem Umfang verzeichnet hat. Auch die Wikipedia verweist nur auf diese eine Karte. Sollte es noch eine geben, bitte ich um kurze Mitteilung an post@roland-verlag.de.

Ich danke Gustav Kossinna, dem Kartenmacher, und Heinz Ritter-Schaumburg, der mich durch seine Dietrich von Bern-Forschung auf die Spur dieser Karte brachte. Auch danke ich dem guten Tino, der mir eine helfende Hand gereicht und uns für diese Gaukarte die Gauliste Teutschlands als Excel-Tabelle erstellt hat. Wieviel Fleiß er daran gelegt hat, erkennt jeder, der die Liste sieht. So ist auch diese Gauliste einmalig, das heißt nirgendswo anders im Netz zu finden.

Damit ist nun eine gezielte Suche anhand eines Gaunamens möglich, egal ob man einen Lateinischen, Mittelalterteutschen oder Hochteutschen Gaunamen als Suchbegriff hat. Durch die Angabe des Gitternetzes in der Liste sieht der geneigte Leser auf der Karte, wo ein Gau damals lag und wie er hieß.

Ein Beispiel: Du hast in der sächsischen Nibelungensage vom Tarlunga Land oder Tarlunge Land gelesen, daß Siegfried und seine Eltern dort gelebt haben. Mit Hilfe der Liste siehst du, daß der alte Mittelalter-Name Derlingowe hieß und im Gitternetz 10/52 liegt, das du auf der Karte an den Rändern ablesen kannst. Außerdem erfährst du, daß der heutige Hochteutsche Name Darlingau lautet, im heutigen Bundesland Niedersachsen und östlich von Braunschweig liegt.

Gaukarte und Gauliste können auch wunderbar für schulische Zwecke gebraucht werden.

Was sind Gaue?
Gaue sind aus dem Zusammenschluß mehrerer uralter Sippensiedlungen natürlich gewachsen. Heute würde man wohl von „Landstrichen“ sprechen. Sie haben sich über Jahrtausende im Volke bewährt und bilden die einzige natürliche Raumordnung unseres Landes, die von Volkes Hand geschaffen wurde.
Ein Gau bestand aus mehreren Siedlungen von Sippen. Jede Sippensiedlung stellte einige Krieger für den Kriegsfall zusammen. So kam für jeden Gau eine Hundertschaft an wehrfähigen Männern zusammen. Lebten in den Sippensiedlungen mehr als 100 Menschen, so zog das Jungvolk weiter und gründete einfach eine neue Siedlung und gründete neue Familien.
Die Fryas, das Freie Volk, lebte in seinem Fryasland in Gauen: Ost-, Süd- und Westflyland, Texland, Sieben Eilande, die Lindaorte und Hohes Venn. Sie waren die Vorfahren der Kelten und Germanen. Die Kelten und Germanen lebten bekannterweise ebenso fest verwurzelt in Gauen.
Karl der Franke war der einzige, der diese Ordnung mit Gewalt zerstören wollte, worin er natürlich kläglich scheitern mußte. Denn diese Ordnung hatte bei den deutschen Stämmen im Volksbewußtsein weiter Bestand.
So finden wir auch im Mittelalter, zur Zeit der Sachsen- und Salierkönige (etwa 900-1130) wieder Gaue. Auf der Europakarte der sächsischen und fränkischen Kaiser im selben Atlas steht ausdrücklich, daß die „Unterabteilungen des römisch-deutschen Kaiserreiches auf den Karten: Deutschland ums Jahr 1000“ ersichtlich sind. Um das Jahr 1000 fällt unsere Karte.
Selbst unter den Staufern im Hochmittelalter mußten sie im Volksgedächtnis noch lendig sein, auch wenn dort die waltende Ordnung in willkürliche Fürstentümer, Graftschaften, Herzogtümer usw. neu festgelegt wurde. Der beste Beweis dafür ist, daß sogar heute noch in manchen Gegenden Deutschlands das Wissen um die Gaue lebendig ist. Auch die Wissenschaft setzt dieses Wissen stillschweigend voraus, obwohl es nicht mehr in allen Gegenden Deutschlands vorhanden ist.
So war das Wiedereinführen der Gaue in den 1920er bis 1940er Jahren eine natürliche Wiederanknüpfung an das jahrtausendewährende Band der natürlich gewachsenen waltenden Ordnung unserer Ahnen und Vorfahren. Man sollte eben seine Geschichte kennen, um sie zu verstehen. Die BRD-Verwaltung hat die Gaue wieder abgeschafft. Auch das muß einmal deutlich gesagt werden und spricht für sich.

Wonach wurden Gaue benannt?
Die Gaue wurden nur in ganz seltenen Fällen nach Stammesnamen benannt, wie der Hessengau (Hasigowe) oder der Nordthüringgau (Nortthuringowe) auf unserer Karte. 1876 beschrieb Julius Richter die Lage des Kyffhäusers anhand der ihn umschließenden Gaue in allen Himmelsrichtungen: „Die Gegend, welche sich um den Kyffhäuser ausbreitet, bildete vom 8.-12. Jahrhundert den Nabelgau, welcher im Norden an den Helmgau, im Westen an den Wippergau, im Süden an den Gau Engelheim und den Wiehegau und im Osten an den Hasse- oder Hessengau grenzte.“ Die meisten Namen entstammen natürlichen Gegebenheiten wie Flüssen, Bergen und anderen. Der Rheingau (Rinahgowe) zwischen Lorch und Worms, der Lahngau an der Lahn, der Nahegau an der Nahe sind nur ein paar Beispiele für Gaunamen, die nach Flüssen benannt sind.

Über die Bildgüte dieser Karte:
Ich habe lange nach einer werthigen Ablichtung dieser Karte in öffentlichen Archiven gesucht, doch stets wird die Bildgüte dem Wert der Karte nicht gerecht. Der geneigte Leser möge einmal selbst vergleichen:
– Wikipedia-Scan: https://kurzlinks.de/03r8
– Mecklenburger Scan: https://kurzlinks.de/zl0k
– Polnisches Archiv: https://kurzlinks.de/ilk9

Darum habe ich mir den Atlas (der nicht gerade günstig ist 😉 gekauft und meine eigene Ablichtung angefertigt. Eine gestochen scharfe Auflösung hat auch ihren Preis: Man sieht jeden Fettfleck, Farbtropfen, Knicke, Risse usw. Diese habe ich so behutsam wie möglich entfernt, so daß wir nun eine saubere Karte als Studier- und Lehr-Grundlage haben. Die Karte stammt aus Gustav Droysens Historischem Handatlas von 1886. Der Atlas des Herausgebers Droysen (1838 bis 1908) ist seit 1979 gemeinfrei. Auch unsere Gaukarte, die von Altmeister Gustav Kossinna (1858 bis 1931) stammt, ist seit 2002 gemeinfrei.

Was der werthe Leser mit diesem Kauf erhält:
1.) Die Gaukarte als hochauflösende JPG-Datei mit 600 DPI und etwa 12.000 × 9.000 Pixeln – dadurch ist sie rund 50 MB groß. So kann man sie wunderbar auf DIN A2 vom Kopierladen drucken lassen.
2.) Die Gauliste als Excelliste, nach Namen geordnet, mit Lateinischen, Mittelalterteutschen oder Hochteutschen Gaunamen, Angabe des Gitternetzes und Bundeslandes sowie zahlreiche Anmerkungen zur Lage.
(Für die Zukunft geplant sind noch Querverweise auf die teutsche Heldensage, vor allem Dietrich von Bern und die Nibelungen)

Der Preis von 12€ ist daher ausschließlich als mein Arbeitsaufwand zu verstehen und kommt unmittelbar dem Roland Verlag zugute.

Eine Bitte: Der werthe Erwerber dieser Gaukarte und Gauliste möge bitte nicht vergessen, das Gütesiegel: „Herausgegeben vom Roland Verlag © 2024“ mit anzugeben, wenn er sie in seinen eigenen Werken ganz oder theilweise veröffentlichen mag. Dieser Hinweis schützt nicht nur ihn selbst im rechtlichen Sinne, sondern auch die Karte für die kommenden 150 Jahre. Denn urheberrechtlich ist diese Ablichtung nun durch den Roland Verlag geschützt und wird so zum künftigen Gütesiegel. So kann man stets das Original von Bearbeitungen oder Verfälschungen unterscheiden.