Der Wartburgkrieg oder Wartburger Sängerwettstreit übersetzt von Karl Simrock (Nachdruck)

37,00 

Gebundes Buch mit 362 Seiten. Es handelt sich hier um einen getreuen Nachdruck des Erstdrucks von 1858. Das Buch ist in neuwertigem Zustand.

Artikelnummer: 14018 Kategorie:

Beschreibung

Gebundes Buch mit 362 Seiten. Es handelt sich hier um einen getreuen Nachdruck des Erstdrucks von 1858. Das Buch ist in neuwertigem Zustand.

Das Allbuch Pierer schreibt 1862 darüber: Der Sängerkrieg auf der Wartburg war nach der Sage ein Dichterwettkampf, welcher 1206 oder 1207 auf der Wartburg am Hofe des Landgrafen Hermann von Thüringen zwischen den damals berühmtesten Dichtern stattfand und dessen Inhalt das Lob des berühmtesten Fürsten jener Zeit war, mit der Bedingung, daß wer in dem Streite unterliege, gehenkt werden solle. Heinrich von Ofterdingen sang das Lob des Herzogs Leopold von Österreich, der Tugendhafte Schreiber und Walther von der Vogelweide das des Landgrafen Hermann; da Heinrich für besiegt erklärt wurde, floh er zur Landgräfin Elisabeth, welche ihn unter ihrem Mantel verbarg und dann ihm Erhaltung seines Lebens erwirkte, aber zugleich befahl, nach Ungarland zu ziehen und den klugen Klingsor als Schiedsrichter herbeizuholen. Dieser kam und begann nun unter Beihülfe der ihm dienstbaren Dämonen mit Wolfram von Eschenbach und anderen Dichtern einen neuen Wettkampf in Gelehrsamkeit und Räthseln. Das mittelhochdeutsche Gedicht, welches jenen Wettkampf besingt, zum Theil vielleicht aus der Erinnerung eines wirklich dort zu jener Zeit stattgefundenen poetischen Wettstreites, zum Theil aber aus bloßer Dichtung entstanden und Kriec von Wartburg genannt, ist ein Mittelding zwischen Streitgedicht und Drama und besteht aus zwei Theilen, deren erstergrößerer in dem sogenannten Thüringer Herren-Tone, in großen Strophen, die Lobgedichte der Fürsten, der andere im Schwarzen Tone, in kürzeren Strophen, den Räthselstreit erzählt. Jener ist gewiß erst in der zweiten Hälfte, dieser zu Ende des 13. Jahrhunderts entstanden. Der Verfasser ist unbekannt. Einige suchen die Entstehung des Gedichtes am Rheine nd glauben, daß es vielleicht ein Produkt der Mainzer Singschule sei. Das Gedicht, dessen Werth sehr überschätzt worden ist, hat in Frische und Reichthum nichts mit den Poesien derer gemein, deren Namen die Wettkämpfer führen. 

Man merkt, daß diesem Freimaurer-Allbuch der Wartburgkrieg als geschichtliches Ereignis ein Dorn im Auge ist und bis heute in Abrede gestellt wird. Nach dem Motto: Die Sänger hätte es gegeben, das Ereignis jedoch nicht. Wir danken den Schreiberlingen der Freimaurerei für ihre Abneigung gegen dieses Ereignis, denn so wissen wir ganz sicher, daß es so oder so ähnlich stattgefunden hat! 😉

Es ist auch so eine sehr spannende und rätselhafte Geschichte. Allen voran die von Zabulons Buch und die damit zusammenhängende Fahrt Virgils zum Agetstein (Magnetstein), womit auch Dietrichs von Bern Aufenthalt in den Bergen bei den Zwergen Laurin und Vetter Sinnels verbunden ist.

Selbst die Wikipedia, die Gott weiß wer schreibt, kommt nicht umhin, diese Übersetzung von Karl Simrpck als die gängigste anzuerkennen: „Die immer noch gängigste Übersetzung ins Neuhochdeutsche fertigte Karl Simrock 1858 an.“

Zusätzliche Informationen

Gewicht 0,940 kg