Beschreibung
Volkskundliche Quellentexte und Überlieferungen vom alten Kaiser Friedrich Rothbart oder Barbarossa, vom 12. bis zum 19. Jahrhundert.
PDF-Archiv mit bisher 3 von 16 Schriften verteilt auf knapp 350 Seiten. Vollständig durchsuchbar, kopierbar, druckbar.
Das Barbarossa-Archiv für Schule und Haus, Uni und Forschung – zum Bewahren und Hüten für die Nachwelt!
Wohl jeder von uns hat schon einmal den Namen Barbarossa gehört. Meist speist sich unser Wissen aus TV-Berichten, Internet-Videos, Nacherzählungen, Zusammenfassungen oder Ansichten Einzelner. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie erwähnen nie die Volksbücher vom Kaiser Friedrich. Selbst wenn sie Sagen heranziehen, tun sie das meist zu deren Abwertung oder gar Belustigung. Wer weiß schon, daß es überhaupt Volksbücher vom Kaiser Friedrich gibt? Und wer hat sie gelesen?
Das Barbarossa-Archiv vereint daher zum ersten Male diese Überlieferungen aus Volkes Munde über den alten Kaiser Friedrich. Dabei sind nicht nur mehrere Volksbücher, sondern auch Sagensammlungen, Meisterlieder, Gedicht- und Liedersammlungen, Briefwechsel, Theaterstücke und dergleichen mehr.
Grobes Inhaltsverzeichnis
(für ein genaues siehe die Fotos von den Inhaltsverzeichnissen der einzelnen Bände!)
Stück um Stück sollen hier die mir folgenden bekannten Schriften und Bücher über den alten Kaiser Friederich veröffentlicht werden.
Grün markierte Schriften sind bereits zu haben, der Rest folgt nach und nach.
- Das Spiel vom Antichrist. Ein Kirchspiel oder Theaterstück über das Kommen und Vernichten des Antichristen (Handschriftalter unbekannt, wohl aus dem 12. Jahrhundert)
- Die Gedichte des Archipoeta oder Erzdichters (Handschriftenalter unbekannt, wohl aus dem 12. Jahrhundert)
- Das Volksbuch vom Kaiser Friedrich (Druckjahr 1519)
- Das Volksbuch von Barbarossa (Erneuerung des Volksbuch von 1519 und Sagensammlung von 1925)
- Die Lebensbeschreibung und Geschichten Kaiser Friedrichs von Johannes Adelphus (Druckjahr 1520)
- Der hoffärtige Sendbrief von Papst Adrian/Hadrian an Kaiser Friedrich und seine Antwort (Druckjahr unbekannt, um 1524)
- Das Meisterlied ‚Der Kaiser im roten Bart‘ von Hans Guldenmund (Druckjahr unbekannt, um 1530)
- Die als Flugblatt bezeichnete, früheste bekannte Sagensammlung in einem Gespräch zwischen dem Teutschen Parcical und einem Römischen Senatoren: ‚Neue Zeitung nach Gestalt der Welt viel Nation betreffende … samt der Zukunfft Keyser Friderichs‘ (Druckjahr 1537)
- Johann Schradins Traumerzählung, in der Barbarossa als Ratgeber auftritt: ‚Gründliche Ursach der jetzt schwebenden Kriegsläufe, und wie sich darin zu halten sei‘ (Druckjahr 1546)
- Brief des Papstes zu Rom an die dreyzehen Orte in der Schweiz, die den Papst als Antichristen entlarven, von Johann Friederich, Erzmarschall und Kurfürst des H. R. R. und Landgraf Philipp zu Hessen (Druckjahr 1546; kein Barbarossa-Buch im eigentlichen Sinne, aber der Gegenbeweis, daß nicht Barbarossa, sondern der Papst selbst seinerzeit und zur Zeit von 1546 Antichrist war)
- Eine Deklamation vom Friedrichs Thaten, Leben und Wesen von Philipp Melanchthon (Druckjahr 1562)
- Das Brixener Volksbuch (Druckjahr und Handschriftalter unbekannt, wohl aus dem 18. Jahrhundert)
- Barbarossa in der ersten bekannten Geschichtserzählung, im ‚Heinrich von Ofterdingen‘ von Novalis (Handschriftalter unbekannt, etwa 1800)
- Barbarossa und seine Ritter in Joseph Görres Vorgeschichte zu seinem Grundlagenwerk ‚Die teutschen Volksbücher‘ (Druckjahr 1807)
- Johann Büschings Kyffhäuser-Sagen, die als die erste bekannte gedruckte Sagensammlung Barbarossas gelten (Druckjahr 1812)
- Paul Friedrich Lemckes Gedicht- und Liedersammlung über Barbarossa: Der Deutsche Kaisertraum und der Kyffhäuser (Druckjahr 1887)
PDF-Archive vom Roland Verlag sind von folgender Güte:
- Alle Seiten sind vollzählig
- Alle Seiten sind durchsuchbar und kopierbar (auch die mit altteutscher Frakturschrift!)
- Alle Seiten sind begradigt (Ausnahme: verzogene Aufnahmen sind leider nicht heylbar)
- Die PDF-Seite entspricht der Buch-Seite
- Die Doppelseiten-Darstellung der PDF entspricht der Anordnung wie im Buch
- Auf jeder einzelnen Seite habe ich Markierungen, Anmerkungen, gröbere Flecken usw. von Hand retuschiert (kleinere Pünktchen oder Fleckchen gehören zum Alter des Buches 😉
- Keine überflüssigen weißen Rahmen
- Die PDFs sind für das Lesen, Kopieren, Markieren und Vermerken am Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone ausgerichtet
- Sie sind dadurch von Natur aus in Güte der Schriftschärfe und Größe der Datei ausgewogen (es sind demnach keine gestochen scharfe Textbilder, die für den hochwertigen Buchdruck geeignet wären – nur als Nachdruck zu Archivzwecken gedacht)
- Diese Ausgewogenheit macht es möglich, daß jede PDF in der Regel nur unter 100 MB groß ist (nur sehr dicke Bücher müssen manchmal in 2 Theile aufgetheilt werden)
- Ebenso handlich lassen sie sich auch auf dem heimischen Drucker oder im Kopierladen ausdrucken (am besten auf A4 Papier, 2 Seiten pro Blatt, beidseitig bedrucken)
- Statt viele Bände im Regal stehen zu haben, druckt man nur handlich die Abschnitte aus, die man auch wirklich haben will
- Jede PDF ist einzeln herunterladbar – das spart Datenvolumen
- Trotz aller Sorgfalt kann ich als Mensch natürlich Dinge übersehen haben – schickt mir dann einfach eine ePost an post@roland-verlag.de



















