Als der Sturm und Drang mit Teutos Barden begann: Das Bundesbuch des Göttinger Hainbunds

22,00 

Ein Glücksfund! Dieses Buch ist in völlig neuwertigem Zustand und enthält die Dichtungen des Göttinger Hainbunds als Sammelwerk, was sie Bundesbuch nannten. Die jungen Dichter trugen damals, zwischen 1772-1773 ihre Gedichte handschriftlich in diesem Bundesbuch ein und füllten damit zwei Bände. Außerdem ist das eigene Bundesbuch von Johann Heinrich Voß, von denen jeder Hainbündler eins hatte, noch in dieser Ausgabe mitgedruckt.

Knapp 580 Seiten, wertig gebunden, mit Kapitalband veredelt auf 80 Gramm Altpapier gedruckt, so daß das Buch schön offen liegen bleibt, wenn man es liest. Nur erhältlich, solange der Vorrath reicht. 😉

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Beschreibung

Ein Glücksfund! Dieses Buch ist in völlig neuwertigem Zustand und enthält die Dichtungen des Göttinger Hainbunds als Sammelwerk, was sie Bundesbuch nannten. Die jungen Dichter trugen damals, zwischen 1772-1773 ihre Gedichte handschriftlich in diesem Bundesbuch ein und füllten damit zwei Bände. Außerdem ist das eigene Bundesbuch von Johann Heinrich Voß, von denen jeder Hainbündler eins hatte, noch in dieser Ausgabe mitgedruckt.

Knapp 580 Seiten, wertig gebunden, mit Kapitalband veredelt auf 80 Gramm Altpapier gedruckt, so daß das Buch schön offen liegen bleibt, wenn man es liest. Nur erhältlich, solange der Vorrath reicht. 😉

Der Göttinger Hain war der erste Dichterbund, der den Zeitgeist des Sturm und Drangs tatsächlich erschuf. Er bestand anfangs aus sechs Göttinger Studenten:

Johann Heinrich Voß
Ludwig Christoph Heinrich Hölty
Johann Martin Miller
Gottlob Dietrich Miller
Johann Friedrich Hahn
Johann Thomas Ludwig Wehrs

Sie gründeten sich bei Vollmond in einem heiligen Hain außerhalb Göttingens als Freundschafts- und Dichterbund. Fortan trafen sie sich jeden Sonnabend, und huldigten mit ihren Gedichten der Muse, dem Vaterland und ihren Vorbildern. Diese Geschichte erinnert an den Film Der Club der toten Dichter, nur daß sie noch mitreißender und über 200 Jahre älter ist. Sie begann am 12. September 1772  – dem Tag, an dem sie sich einen Bund der Freundschaft unter heiligen Bäumen schworen.

Sturm und Drang – da denkt jeder gleich an Goethe und Schiller. Doch war zu der Zeit der gute Schiller noch zarte 13 Jahre alt. Auch Goethe war erst 23, der seinen Erstling erst ein Jahr später schrieb. Warum sind ihre Namen fast vergessen, die doch alles in Gang brachten?

Johann Heinrich Voß erinnert sich: »Ach, den 12. September, mein lieber Freund, da hätten Sie hier sein sollen. Die beiden Millers, Hahn, Hölty, Wehrs und ich gingen noch des Abends nach einem nahegelegenen Dorfe. Der Abend war außerordentlich heiter, und der Mond voll. Wir überließen uns ganz den Empfindungen der schönen Natur. Wir aßen in einer Bauernhütte eine Milch, und begaben uns darauf ins freie Feld. Hier fanden wir einen kleinen Eichengrund, und sogleich fiel uns allen ein, den Bund der Freundschaft unter diesen heiligen Bäumen zu schwören. Wir umkränzten die Hüte mit Eichenlaub, legten sie unter den Baum, und faßten uns alle bey den Händen, und tanzten so um den eingeschloßenen Stamm herum; riefen den Mond und die Sterne zu Zeugen unsers Bundes an, und versprachen uns eine ewige Freundschaft. Dann verbündeten wir uns, die größte Aufrichtigkeit in unsern Urtheilen gegen einander zu beobachten … Jeder soll Gedichte auf diesen Abend machen, und ihn jährlich begehn.«

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1,200 kg