1733-1833: Das teutsche Zeitalter der Träumer und Naturschwärmer – Der Barde Ossian und die teutsche Schöpferkraft (eBuch)

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Was als beschauliche Liste der Großen Teutschen Geister, Dichter und Denker, begann, führte mich zu Erkenntnissen, die ich nun mit Freuden mit meinem werthen Lesern theilen will:

Der sogenannte Sturm und Drang war viel mehr, als die Worte vermuten lassen. Ich nenne es Das teutsche Zeitalter der Träumer und Naturschwärmer. Es war eine Rückbesinnung auf die Wurzeln unserer Ahnen, den Teutonen, Skythen und Germanen – den Kelten. Es war die Zeit der Dichterfreude, der Vaterlandsliebe und Liebe zu Mutter Erde, der Abkehr von der Ausländerei, wie Fichte es nannte. Es war die Zeit des Teutonismus, der Germanischen Revolution, von Lohensteins Meisterwerk Großmüthiger Feldherr Arminius oder Herrmann, von Klopstocks Oden, die im Göttinger Hainbund verehrt wurde, als sich junge Studenten im teutonisch-germanischen Haine trafen und die Muse wie den teutonischen Dichtergott Braga anriefen. Ein Waldbrauch, wie ihn später auch Schiller mit seinen Kameraden pflegte, als er ihnen im Wald aus seinem Bühnenstück Die Räuber vorlas.

Und weil es diese Träumer und Naturschwärmer gab, so brauchte die Kirche die Gegenbewegung der sogenannten Auflärung – die den Guten sei Dank ein Schuß in den Ofen war! Denn die Oden, Sagen, Lieder und Mährchen feierten ihren Siegeszug mit den Romantikern oder Naturschwärmern, wie sie richtig heißen müßten.

PDF mit 24 Seiten im A4 Format, womit sich dieser Beitrag auch bequem auf dem heimischen Druck ausdrucken läßt, wer gerne lieber Papier in der Hand hat.

Beschreibung

Was als beschauliche Liste der Großen Teutschen Geister, Dichter und Denker, begann, führte mich zu Erkenntnissen, die ich nun mit Freuden mit meinem werthen Lesern theilen will:

Der sogenannte Sturm und Drang war viel mehr, als die Worte vermuten lassen. Ich nenne es Das teutsche Zeitalter der Träumer und Naturschwärmer. Es war eine Rückbesinnung auf die Wurzeln unserer Ahnen, den Teutonen, Skythen und Germanen – den Kelten. Es war die Zeit der Dichterfreude, der Vaterlandsliebe und Liebe zu Mutter Erde, der Abkehr von der Ausländerei, wie Fichte es nannte. Es war die Zeit des Teutonismus, der Germanischen Revolution, von Lohensteins Meisterwerk Großmüthiger Feldherr Arminius oder Herrmann, von Klopstocks Oden, die im Göttinger Hainbund verehrt wurde, als sich junge Studenten im teutonisch-germanischen Haine trafen und die Muse wie den teutonischen Dichtergott Braga anriefen. Ein Waldbrauch, wie ihn später auch Schiller mit seinen Kameraden pflegte, als er ihnen im Wald aus seinem Bühnenstück Die Räuber vorlas.

Und weil es diese Träumer und Naturschwärmer gab, so brauchte die Kirche die Gegenbewegung der sogenannten Auflärung – die den Guten sei Dank ein Schuß in den Ofen war! Denn die Oden, Sagen, Lieder und Mährchen feierten ihren Siegeszug mit den Romantikern oder Naturschwärmern, wie sie richtig heißen müßten.

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